Meine Sicht auf Identität und Rollenspiele

Ich respektiere jedes Lebewesen, jeden individuellen Menschen und jede legale Lebensweise. 
Respekt bedeutet für mich jedoch nicht, meine eigenen Überzeugungen aufzugeben, sondern zu den eigenen Werten zu stehen, während ich andere in ihrer Individualität akzeptieren kann.
Als selbstbewusste, heterosexuelle Frau und Domina lebe ich genau das. In meiner Arbeit und meinen Produktionen gibt es Raum für vielfältige Facetten – sei es DWT, Sissyplay oder Männer, welche "passive Spielarten" mögen. Für mich ist dabei eines fundamental wichtig: Es ist und bleibt ein Rollenspiel.

Wenn ein Mann sich auf diese Dynamik einlässt, ändert das nichts an seinem grundlegenden Wesen: 
Er bleibt für mich in erster Linie ein Mann, der sich zu mir als Frau hingezogen fühlt und somit im Kern heterosexuell ist. Aus meiner Sicht erfüllen solche Rollenspiele eine wertvolle Funktion: Sie bieten die Möglichkeit, das gesellschaftliche Alltags-Ich für einen festgelegten Moment loszulassen, in eine zeitlich begrenzte Rolle einzutauchen und diese intensiv zu genießen – ganz ohne dass dabei die eigene Identität grundsätzlich infrage gestellt wird.

Natürlich ist meine Perspektive nicht die einzige Wahrheit. Die BDSM-Welt ist facettenreich und es gibt sehr verschiedene Dominas sowie Subs. 
Am Ende führt kein Weg an einer grundlegenden Frage vorbei, die sich jeder selbst stellen muss: 
Wer bist du, und was passt wirklich zu dir?

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